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Veranstaltung:             1. Tamiyacup 2011/2012

Ort:                                  Leoben / MRC Bruck

Datum:                            19.+20.11.2011


 

Folgende Fahrer waren am Start:

  • Phillip Hemetsberger / Stock
  • Nico Hemetsberger / Stock
  • Niki Novotny / EuroTW
  • Marcus Hemetsberger / EuroTW + Formel + Gentlemen

 

Ein perfekter Start für das ganze Team in die neue Tamiyacup-Saison!

 


Bemerkungen / Bericht:

 

Der 1. Lauf einer Saison, die wegweisend für die kommenden Saisonen sein soll.

Nach dem Umbruch und der Neustrukturierung im Cup letztes Jahr, haben sich fast alle Entscheidungen des neuen Tamiya Eurocup-Teams als richtig heraus gestellt. Das Reglement wurde sehr gut angenommen, was sich in einer sehr beachtlichen Starterzahl zeigte. Nicht weniger als 41 Nennungen gingen ein --> 17 Starter alleine schon in der Formel-Klasse, was damit auch die stärkste Klasse stellte.

Leider nicht so gut war die schnellste Klasse besucht - die EuroGT wurde mangels Nennungen (nur 2) nicht ausgetragen.


Stock:

Die Klasse ist heuer fest in der Hand der Neulinge und Wiedereinsteiger. Ganz vorne lieferten sich Nico und Niklas einen harten, aber stets fairen Kampf, bei dem sich, auch auf Grund eines Defektes, Nico durchsetzte. Mit dem neu eingeführten, unterschiedlichen  Übersetzungslimits für NiMh (5,1) und Lipo (6,0) waren die Geschwindigkeiten sehr eng beeinander und auch für echte "Frischlinge" relativ gut beherrschbar. Phillip drehte mit seinem TT01 brav seine Runden und schaffte am Ende 9 Runden und was noch wichtiger ist - es wurde nichts kaputt. Bravo und Gratulation an Nico zu dieser sehr starken Leistung. 

  1. Nico Hemetsberger
  2. Niklas Jelinek
  3. Manfred Pasch

EuroTW:

Mit 8 Startern war dies auch gleichzeitig die schnellste Tourenwagenklasse. Der neue 14T-Motor ging mit der richtigen Übersetzung ab wie Schmitz Katze, allerdings reagiert er bei falsch gewählter Übersetzung etwas sensibler als der alte blaue 16T.

Bereits nach den Trainings und Vorläufen setzten sich Niki, Herbert Weber und ich ab. Die Pole sicherte ich mir vor Herbert und Niki.

Das erste Finale verlief sehr gut für mich. Niki hatte gegen Herbert mehr Mühe als ihm lieb war, zumal Herbert mit seinem TT01 und einem 16T unterwegs war. Durch eine geschickte Fahrweise konnte er sehr lange die Angriffe von Niki abwehren, aber am Schluss konnte Niki ihn doch noch biegen. Platz 2 für Niki und Platz 3 an Herbert.

Im 2. Finale konnte ich mich ebenfalls schnell absetzen. Herbert zerstörte seinen TT01 und so war der Weg frei für Niki. Platz 3 in diesem Lauf an Martin Holzeis. Damit war bereits der Tagessieg für mich in der Tasche.

Im 3. Finale ein ähnliches Bild, nur das ich leider einen Fahrfehler machte und mein Auto leicht beschädigte. Herbert war auf Platz 2 und Niki dahinter, mein Vorsprung betrug aber zu diesem Zeitpunkt bereits fast eine Runde und so rettete ich noch mit einem leicht defekten Fahrzeug den Laufsieg und damit Platz 2 für Niki, denn mit einem Laufsieg wäre Herbert an Niki vorbei auf Platz 2 in der Tageswertung gezogen.

  1. Marcus Hemetsberger
  2. Niki Novotny
  3. Herbert Weber

Formel:

Die neue, neuerstarkte Königsklasse des Tamiya Eurocup Österreich. Bereits beim Saisonabschluss zeigte sich die neu entdeckte Begeisterung für die F1-Klasse. Aber die 17 Starter übertrafen alle Erwartungen die wir im TEC-Team hatten. Unter den Startern auch Martin Szunyogh, der vor einigen Jahren bereits Österreich bei Euro und Weltfinale sehr erfolgreich vertreten hat.

Nach den Trainings war ein enges Duell zwischen Martin und mir zu erwarten. Beide konnte die Bestzeit bereits im Training unter 16 Sekunden drücken. Leider schlug der Defektteufel bei Martin in den Vorläufen mit voller Härte zu und er konnte sich leider nur für's B-Finale qualifizieren. Immer stärken kam aber Luyer Christian auf, der mit seinem frisch zusammengeschraubten F104-X1 immer besser zurecht kam.

Das 1. Finale begann denkbar schlecht für mich, denn nachdem sich vor mir einen gedreht hatte, konnte ich nicht mehr ausweichen und krachte in das andere Fahrzeug. Dabei verlor ich meinen Emfänger... Christian sicherte sich das 1. Finale souverän vor Christian Freigassner und Walter Weissenböck.

Im 2. Finale konnte ich mich absetzen und einen realtiv sicheren Laufsieg einfahren. Nachdem in den Vorläufen die Rundenbestzeit von mir bereits auf 15,5 Sek. gedrückt wurde, wollte ich auf Grund meines Ausfalls im 1. Finale nicht unnötig weitere schnellste Runden riskieren und kontrollierte das Rennen von vorne.

Auch das 3. Finale verlief sehr gut für mich und ich konnte mir damit am Ende doch noch den Tagessieg vor Christian Luyer und Christian Freigassner sichern.

Zusammenfassend muss man die Limitierung auf den 16T-Motor als sehr gelungenen Schritt bezeichnen (im letzten Jahr noch bis 10T offen). Damit kamen die meissten Fahrer sehr gut zu Recht. Beeindruckend ist auch, wie fair in den Finalis gefahren wurde. Super!

  1. Marcus Hemetsberger
  2. Christian Luyer
  3. Christian Freigassner

Gentlemen:

Die vermeindliche "Alt-Herren-Klasse", die auf Grund einer Reglementanpassung in Österreich auch für Fahrer unter 35 Jahren offen ist. Mit Weber Herbert war ein absoluter Spitzenfahrer am Start, der mit seinem TT01 auch bereits an einigen ETS-Rennen sehr erfolgreich teilgenommen hat. Auch den 1. Alpencup des MRC Bruck's, welcher eine Woche zuvor stattfand, konnte sich Herbert souverän sichern. Und ich hatte meine erste Ausfahrt mit dem TT01...  Das kann was werden...

Nach den Vorläufen stellte Herbert seinen TT01 erwartungsgemäß auf die Poleposition doch schon auf 2 stand ich, vor Christian Freigassner.

In den Finalen konnte ich mich steigern und meiner Meinung nach zumindest Herbert ein bisschen fordern. Nach 8 Minuten waren wir innerhalb von 2 Sekunden was ich für meinen Teil als Erfolg ansehe. Der Rest des Feldes lag mind. 2 Runden zurück.

Finale 1+2 gingen jeweils knapp aber doch an Herbert auf Platz 3 jeweils Christian Freigassner.

Das 3. Finale lies Herbert aus. Der Start gelang mir gut, aber leider wurde ich von hinten abgeschossen und ans Ende des Feldes gespült. Beim Crasch ist leider meine Karosserie eingerissen und hat am Reifen geschleift, dadurch war das Fahrverhalten stark beeinträchtigt und ich stellte mein Fahrzeug ab.

  1. Herbert Weber
  2. Marcus Hemetsberger
  3. Christian Freigassner

Was uns gefallen hat:

  • Tolle Stimmung
  • Super viele Starter
  • Erstklassige Vorstellung der Jugend in der Stock-Klasse
  • Sehr gutes und günstiges Buffet

Was uns nicht gefallen hat:

  • Vielleicht ein etwas zu enger Zeitplan - beim nächsten Rennen sollten vielleicht 5 Min. zwischen den Läufen eingeplant werden (wenn möglich)


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